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Das Projekt „Prosperkolleg – Zirkuläre Wertschöpfung“
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Einleitungstext

15.2.2021 - Das Forschungsprojekt „Prosperkolleg – Zirkuläre Wertschöpfung“ möchte mit Unternehmen Wege entwickeln, damit sie rohstoffbewusster produzieren, dabei Kosten sparen und gleichzeitig Nachhaltigkeits- und Klimaziele unterstützen können. Auf diese Weise sollen in der Emscher-Lippe-Region und darüber hinaus Produktentwicklungen und innovativen Geschäftsmodellen einer zirkulären Wertschöpfung der Weg geebnet werden. 

Fortsetzungstext

Gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen haben sich dafür die Hochschule Ruhr West und die WiN Emscher-Lippe GmbH mit der Stadt Bottrop, der Effizienz-Agentur NRW und dem Verein Prosperkolleg e. V. zusammengeschlossen. 

Was ist zirkuläre Wertschöpfung?

Der Grundgedanke der zirkulären Wertschöpfung ist es, bei der Entwicklung und Fertigung neuer Produkte von vornherein mitzudenken, wie sie effektiver und länger genutzt werden können und was mit ihnen passiert, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

Das Konzept der zirkulären Wertschöpfung beschreibt ein nachhaltiges Wirtschaftssystem, in dem möglichst in geschlossenen Kreisläufen gedacht und gehandelt wird. Zirkuläre Wertschöpfung rückt dabei den gesamten Produktlebenszyklus, das gesamte Wertschöpfungsnetzwerk sowie den Nutzen und die Nutzer*innen in den Fokus. Dieses Umdenken entkoppelt wirtschaftliches Wachstum idealerweise von der Entnahme von Primärrohstoffen und schafft gleichzeitig Möglichkeiten für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung.

Die Lebensdauer von Produkten soll erhöht werden

In der praktischen Umsetzung sollen Produkte ganz eingespart oder klüger genutzt und hergestellt, die Lebensdauer von Produkten oder einzelnen Teilen erhöht und Materialien nach der Nutzung sinnvoll wiederverwendet werden. Dadurch geht das lineare, Abfall produzierende Wirtschaftsmodell in ein Kreislaufmodell über.

Wenn mehrere Unternehmen in unserer Region so denken und handeln, verknüpfen sich Wertschöpfungsketten neu miteinander. Es entsteht eine unternehmensübergreifende Wertschöpfungsmatrix, von der alle profitieren. 

Das Angebot des Prosperkollegs

Gemeinsam mit Unternehmen möchte das Prosperkolleg Umsetzungsprozesse anstoßen. Dazu dienen kostenlose Informationsangebote und -veranstaltungen, Web-Seminare, Diskussionsrunden oder Netzwerktreffen des Projekts. In individuellen Erstgesprächen und Workshops können zum Beispiel mithilfe eines Circularity Checks konkrete Ansatzpunkte für die zirkuläre Wertschöpfung in Unternehmen identifiziert sowie fachliche und fördertechnische Unterstützung bei der konkreten Projektumsetzung gegeben werden. Für interessierte Firmen stellt das Prosperkolleg ein zugängliches Demonstrations- und Entwicklungslabor bereit. Dort werden technisch-wirtschaftliche Lösungsansätze zur Zirkulären Wertschöpfung für die mittelständische Wirtschaft erforscht.

Kontakt

Den Kontakt zum Projekt Prosperkolleg und weiterführende Informationen zu Angeboten, Aktivitäten und Veranstaltungen finden auf der Projektwebseite prosperkolleg.de.

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