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LOKALE HELDEN: Mit viel Herzblut und Leidenschaft: Dattelner Geschäftsinhaber*innen drehen Image-Filme mit Hilfe der Stadtverwaltung – Erster von insgesamt 25 Filmen ist jetzt online
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Einleitungstext

3.9.2020 - Welcher Spezialist aus Datteln beliefert NRWs bekannteste Imbissstube mit der legendären Currysauce und Wurst? In welchem Traditionsbetrieb im Süden der Stadt werden im Februar über 100.000 Geranien eingetopft? Welche Ladeninhaberin hat die Liebe für edle Stoffe schon in die Wiege gelegt bekommen, weil ihre Großmutter eine berühmte Schneiderin war? Ab heute gehen die ersten Image-Filme von Dattelner Betrieben online.

Fortsetzungstext

Die Image-Filme bieten nicht nur Informationen über Dattelns Kaufleute, Gastronomen oder haushaltsnahe Dienstleister, sondern stellen auch die Menschen hinter den Betrieben mit ihrem Herzblut, ihrer Leidenschaft und ihrer Tradition vor.

Wie persönlich die Kurzfilme sein können, weiß Peri Köster, Inhaberin von Lalestoffe: „Ich hatte Tränen vor Rührung in den Augen, als ich den Film das erste Mal gesehen habe. Er gibt mich wunderbar wieder und auch das, was mein Laden zu bieten hat.“  Die freien Filmschaffenden Miriam Scott und Marcel Götte (Drei Licht Media | Marcel Götte) prodzuieren bis Mitte September die geplanten 25 Filme. Mit diesen Filmen stellen sich die Gewebetreibenden sich, ihre Produktpalette oder Dienstleistungen professionell einem breiten Publikum in der ganzen Welt digital vor.

Neue Vertriebs- und Werbewege erschließen

Mit dem Videoprojekt möchte die Stadt Datteln insbesondere den durch die Corona-Pandemie gebeutelten Betrieben helfen, neue Vertriebs- und Werbewege zu erschließen. Ziel ist es, die digitale Auffindbarkeit zu erhöhen und die Vielfalt und Qualität des örtlichen Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gastronomieangebots zu bewerben. Denn Datteln ist ein attraktiver Einkaufs- und Gastronomiestandort, der noch weiter als bisher über die Stadtgrenzen hinaus bekannt werden soll.

Die Filme sollen möglichst über einen längeren Zeitraum von den Gewerbetreibenden und für Imagekampagnen des Stadtmarketings genutzt werden, um neben der Angebots- und Servicequalität auch die Vielfalt der Stadt Datteln zu bewerben.

Zur Finanzierung des Projektes haben der Fachbereich Stadtplanung, das Quartiersmanagement Innenstadt und die Wirtschaftsförderung Gelder aus verschiedenen (Förder-)Töpfen zusammengezogen. Der Eigenkostenanteil beläuft sich daher pro Betrieb auf lediglich 50 Euro. Bewerbungen seitens Dattelner Unternehmen gab es reichlich.

Qualität des Gesamtpakets überzeugt

Die Qualität des Gesamtpaketes hat alle Beteiligten überzeugt. „Das Kamerateam ist super offen, hat mir Tipps gegeben und äußerst professionell gearbeitet. Mir hat es richtig Spaß gemacht“, lobt Peri Köster die Medienagentur. Ihr Film über das Stoffgeschäft Lalestoffe wird heute als erster veröffentlicht. Die Dattelnerin wird ihn nicht nur auf ihre Homepage stellen, sondern auch über Soziale Medien wie Instagram und Facebook teilen – in der Hoffnung, dass ihre Kunden*innen auch kräftig den „Like“- und auch den „Teilen“-Button drücken. „Ich glaube, dass das Videoprojekt dem Handel und der Gastronomie wirklich helfen kann. Eben weil in den Filmen teilweise auch persönliche Aspekte aufgegriffen werden und die Menschen hinter den Betrieben, ihre Familien, ihr Herzblut und ihre Tradition zum Vorschein kommen“, sagt sie.

Pro Woche werden ab heute zwei Filme – jeweils dienstags und donnerstags – veröffentlicht. Zu sehen sein werden die Clips auf dem Youtube- und dem Facebook-Kanal der Stadt Datteln sowie über einen Link über die städtische Homepage. Darüber hinaus können die Gewerbetreibenden den jeweiligen Film auf ihren digitalen Plattformen präsentieren. 

Da noch gedreht, vertont und das Rohmaterial teilweise noch geschnitten werden muss, müssen die „Fans“ unter Umständen auch einmal ein bisschen länger auf den nächsten Film warten. „Bisher liegen wir absolut im Zeitplan, und auch wir sind von den Filmen absolut begeistert“, sind sich Christina Nitz, Fachbereich Stadtplanung, und Annika Siebert, Quartiersmanagement Innenstadt, sowie Stefan Huxel von der Wirtschaftsförderung einig.