Haus der Familie | Stadt Datteln

Haus der Familie

 

Kinder, Jugendliche und die Familie schützen: Bürgermeister André Dora verfolgt mit dem „Haus der Familie“ einen ganzheitlichen Ansatz

„Kinder, Jugendliche und die Familie liegen mir ganz besonders am Herzen“, sagt Bürgermeister André, „das Projekt ,Haus der Familie‘ ist mir deshalb auch ein sehr persönliches Anliegen, das ich zum Wohle und zum Schutz der Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt umsetzen möchte.“ Es soll bis 2023 umgesetzt werden.
Das Bild zeigt Bürgermeister André Dora
"Das Besondere an meinem Konzept ist, dass es von den Frühen Hilfen bis zur Kindergartenbetreuung, den Spezialdiensten und einem Jugendcafé alles unter einem Dach vereint“, sagt André Dora und ergänzt: „Das Haus der Familie soll Anlaufstelle und Ort für Familien sein.“ Es steht allen offen: Eltern, Alleinerziehenden, Kindern und Jugendlichen, Großeltern und allen Menschen, die Familien unterstützen - also auch als Beratung für KiTas, Schulen, Ärzte, Vereine …

Barrierefreier Zugang für Familien zu Angeboten
 
Kinder und Jugendliche stehen beim ganzheitlichen Ansatz für das Haus der Familie im Mittelpunkt. „So sollen ihre Lebensbedingungen und Entwicklungschancen in der Stadt verbessert werden“, sagt André Dora. „Um das zu erreichen, möchte ich die Zuständigkeitsbarrieren zugunsten der Familien vermindern“, sagt der Bürgermeister. Das Haus der Familie versteht sich als Plattform kommunaler familienfreundlicher Infrastrukturleistungen: Es soll Familien einen barrierefreien Zugang zu Angeboten der Begegnung, Betreuung, Bildung, Integration und sozialen Teilhabe ermöglichen. Das Haus soll auch die Vernetzung der familienpolitischen Akteure vor Ort vernetzen.

Kompetenzen stärken
 
Das Haus der Familie ist ein einzigartiges Projekt. Der Bürgermeister bemüht sich aktuell um eine Förderung durch das Bundesfamilienministerium. Es soll Kompetenzen stärken und Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen. „Dadurch werden Familien stabilisiert und das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen gesichert“, betont André Dora.
 
Im Haus der Familie finden sich alle Teile des Fachdienstes Kinder/Jugend/Familie wieder. Der ganzheitliche Ansatz involviert sämtliche Altersstufen von 0 bis 18 Jahren und berücksichtigt auch die Eltern. Im Sinne möglichst kongruenter Präventionsketten sind alle beteiligten Teildienste sinnvoll verknüpft.
 
Ziele
  • Den Eltern steht ein ganzheitlicher Beratungs- und Unterstützungsrahmen aus einer Hand zur Verfügung.
  • Durch kurze Wege und eine enge Vernetzung aller Angebote wird ein ganzheitlicher präventiver Ansatz umgesetzt.
  • Kurze und effektive Kommunikationswege stellen einen effektiven Schutz von Kindern und Jugendlichen sicher (§ 8a SGB VIII).
  • Eltern können schnell und einfach an niedrigschwellige Angebots- und Unterstützungsformen angebunden werden.
  • Interne Kommunikationswege sind verkürzt und die Kooperation der einzelnen Sachgebiete gestärkt; Informationsverluste werden verhindert.
Prävention

Durch kurze Wege und gestaffelt niedrigschwellige Angebote („von unten nach oben“) sollen die Familien unbürokratische, gezielte und ihren Bedarfen angepasste Hilfe erhalten. Durch die Integration der verschiedenen Abteilungen lässt sich ein multiprofessioneller Fachkräftepool aufbauen, um die ggf. ebenso multiplen Problemlagen der Familien präzise zu erfassen und schnell Abhilfe schaffen zu können.

Gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen sichern
  
Die Entwicklung soll gefördert und die Lebensqualität verbessert werden, indem Kompetenzen gestärkt sowie Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht wird. Dadurch werden Familien stabilisiert und ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen gesichert.
 
Die bauliche Umsetzung ist integrierter Bestandteil des pädagogischen Konzeptes und umgekehrt. Das gestufte Präventionskonzept sollte räumlich im Gebäude abgebildet werden, um das Konzept nach außen transparent darzustellen.
 
Zurzeit werden verschiedene innenstadtnahe Standorte geprüft. Das Gelände sollte sich in zentraler, innenstadtnaher Lage von Datteln befinden und gut fußläufig und auch mit dem ÖPNV zu erreichen sein. Damit wären auch weiterführende Schulen in unmittelbarer Nähe. Ebenso wie der Sportpark Mitte, der zahlreiche weitere Angebote im Freien zulässt und Anlaufpunkt für Familien, Kinder und Jugendliche ist.
Ihre Fragen zum Haus der Familie beantwortet:

Peter Wenzel
Jugendamtsleiter
Tel.: 02363/107-304
peter.wenzel@stadt-datteln.de