Volkshochschule

 

Über uns

Sie wollten schon immer ...

  • mehr über politische Zusammenhänge wissen, als die Tagesschau zu bieten hat?
  • vor Publikum sicher und ohne Bühnenangst eine Ansprache halten?
  • auf Ihren nächsten Auslandsurlaub sprachlich gut vorbereitet sein?
  • in Ihrem Beruf allen anderen um die entscheidende Nasenlänge voraus sein?
  • auf der nächsten Stehparty mit Kenntnissen in Kunst, Musik und Literatur glänzen?
  • etwas mehr für gesunde Ernährung und für Ihre Fitness tun?

Wenn Sie nur eine einzige dieser Fragen mit "Ja“ beantworten, sind Sie bei uns auf jeden Fall richtig.

Lesen Sie deshalb unbedingt weiter!

Die Volkshochschule bietet ein umfangreiches und vielseitiges Kurs- und Seminarprogramm für Bildungshungrige ab 16 Jahren und für die, die es noch werden möchten - und das zu erschwinglichen Preisen! Sie finden das gesamte Kursangebot in unserem Programmheft, das einmal jährlich in den Sommerferien erscheint und an verschiedenen Stellen im gesamten Stadtgebiet ausliegt. Auswärtigen Interessenten schicken wir gerne ein Heft zu (Bestellung unter 02363/107-425). Unsere Kurse finden Sie auch unter VHS Online, wo Sie die Möglichkeit haben, sich direkt anzumelden.

Die VHS Datteln ist eine Einrichtung der Stadt Datteln. Sie gehört zum Fachbereich Kultur, Schulverwaltung und Sport der Stadt Datteln und ist Mitglied im Landesverband der Volkshochschulen von Nordrhein-Westfalen e. V. Ihre Anfänge gehen zurück bis in das Jahr 1920. Damals wurden jährlich gut 250 Anmeldungen entgegengenommen, heute sind es um die 4.000 im Jahr.

Ein Blick zurück? Die etwa eintausend Volkshochschulen in Deutschland nehmen zurzeit jährlich weit über 6 Millionen Anmeldungen entgegen. Das ist eine Erfolgsgeschichte, die sich der Däne Nikolai Frederik Severin Grundtvig (1783 - 1872) so sicherlich nicht vorgestellt hat. Grundtvig nämlich gründete ab 1844 sogenannte Heimvolkshochschulen, in denen die jugendliche Landbevölkerung Dänemarks eine grundlegende Allgemeinbildung erhielt - unabhängig von Staat und Kirche - und gilt damit als Begründer der Volkshochschulbewegung.

Als erste Volkshochschule in Deutschland wurde in Berlin 1878 die Humboldt-Akademie gegründet. Ab ca. 1919 mischte erstmals der Staat mit: Die Weimarer Verfassung enthielt den Passus "Das Volksbildungswesen, einschließlich der Volkshochschulen, soll von Reich, Ländern und Gemeinden gefördert werden.“ Die Nazidiktatur beendete 1933 diese Entwicklung jäh; erst nach 1946 erwachte die Volkshochschulbewegung zu neuem Leben, und es wurden u. a. die Landesverbände der Volkshochschulen sowie der "Deutsche Volkshochschulverband“ (DVV) gegründet.

Heute herrscht in unserer Gesellschaft Konsens darüber, dass der "Rohstoff Bildung“ für den Standort Deutschland unverzichtbar ist. Auch daher hat der Gesetzgeber in Nordrhein-Westfalen die Weiterbildung - und mit ihr die Volkshochschulen - zur sogenannten "Vierten Säule“ innerhalb unseres Bildungswesens erklärt  und damit das lebenslange Lernen im öffentlichen Bewusstsein verankert. Um in der heutigen Arbeitswelt zu bestehen, ist zweierlei gleich wichtig geworden: das Fachwissen und das Wissen um Zusammenhänge einerseits und die Persönlichkeitsbildung andererseits.

Das zentrale Bildungsziel einer modernen VHS-Arbeit ist die geistige und wirtschaftliche Unabhängigkeit, die ein Leben in Eigenverantwortlichkeit ermöglicht. Volkshochschulen verstehen sich dabei als Trainingsstätten für den eigenen Lebenserfolg. Dabei soll das Lernen nicht nur Nutzen für die individuelle Lebens- und Berufsplanung erbringen, sondern auch zur sozialen Verantwortung ermuntern.

Und nicht zu vergessen: Es soll auch Spaß machen!