Sportparks

 

Die Sportstätten in Datteln aufwerten

Das Angebot für den Sport in Datteln verbessern und dabei gleichzeitig Kosten senken: Das verspricht das Sportstättenkonzept, zu dem der bereits eröffnete Sportpark Süd in Meckinghoven und der Sportpark Mitte (Baubeginn vorauss. etwa Mai 2019) zählen.

Das Bild zeigt Kinder auf dem Kunstrasenplatz im Sportpark Süd.

Die Planung sieht vor, dass drei städtische Sportanlagen erhalten und optimiert werden: die Plätze in Ahsen, Hagem (Sportpark Mitte) und Meckinghoven (Sportpark Süd). Erhalten bleiben die Sportanlagen, die von den Vereinen TV Datteln 09, DJK Eintracht Datteln, SSV Winkel und zukünftig vom SV Horneburg betrieben werden. Mit dieser Konzeption entfallen für die Stadt Datteln mit dem Ostringstadion und der Sportplatzanlage Horneburg zwei Sportanlagen mit vier Sportplätzen (Spielfelder) sowie ggfs. der Rasenplatz in Meckinghoven.

Auf diese Planung hat sich eine Arbeitsgruppe verständigt, der Vertreter der Fußballvereine SV Borussia Ahsen 1926, Kültürspor Datteln, SV Schwarz-Weiß Meckinghoven, DJK Eintracht Datteln 1920, SF Germania Datteln 2002, SV Horneburg, des Stadtsportverbandes sowie der Stadtverwaltung angehören.

Sportpark Mitte

Ende Mai 2019 haben die Arbeiten für den Bau des Sportparks Mitte an der Wiesenstraße begonnen. Zuerst wird das Areal hinter dem Stadtbad bebaut. Dort entsteht eine Breitensportanlage mit verschiedenen Sportangeboten. Unter anderem gibt es eine Betonbahn, die mit ihrer glatten Oberfläche ideal für Rollkunst- und Inlinerfahrer geeignet ist und im Winter als Eisfläche genutzt werden kann. Eingebunden in die ca. 13.000 Quadratmeter große Parkanlage ist auch eine Veranstaltungsfläche aus Schotterrasen.

Auf einer Geländemodellierung - inklusive Steilkurve - können BMX-Fahrer, Scooter und auch Inliner fahren. Außerdem wird es ein Volleyball- und Badmintonfeld geben, verschiedene Calisthenics-Angebote, eine Boule-Bahn, Bewegungsmöglichkeiten für Menschen mit Handicap und eine Seilpyramide als Klettergerät. Nachdem der Park fertiggebaut ist, soll es dort auch einen Kiosk und eine WC-Anlage geben - die Kosten dafür sind nicht in den Gesamtkosten enthalten. Zum Plan der Breitensportanlage (PDF; Größe: ca. 1,1 MB)

Ende Juni 2019 wird der andere Teil hinter der Realschule gebaut. Dort entstehen ein Großspielfeld und ein Kleinspielfeld aus Kunstrasen, eine Leichtathletikanlage mit einer 400-Meter-Kunststofflaufbahn, eine Kugelstoß- und Weitsprunganlage sowie ein Beachvolleyballfeld. Geplant ist auch ein neues Funktionsgebäude mit Duschen, Umkleide, einem kleinen Aufenthalts- und einem Schiedsrichterraum. Zum Plan der Sportplatzanlage (PDF; Größe: ca. 0,9 MB)

Der Bund fördert den Sportpark Mitte im Rahmen des „Investitionspakts Soziale Integration im Quartier“ mit 75 Prozent, das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen mit 15 Prozent. Die Stadt Datteln steuert zu den Gesamtkosten von 3,5 Millionen Euro etwa 700.000 Euro bei.
 

Sportpark Süd (Meckinghoven)

Die Anlage in Meckinghoven wurde modernisiert und um Anlagen für den Breitensport ergänzt. Der Tennenplatz wurde durch einen Kunstrasenplatz ersetzt. Die Anlage wurde zur Böckenheckschule hin geöffnet und mit Sportkleinanlagen und Fitnessparcours auf den Sportbetrieb des Schulsports und der Allgemeinheit hin angepasst. Im Norden - Richtung Böckenheckschule - gibt es Outdoor-Trainingsgeräte, einen Motorikparcours und einen Seilgarten. In der Außenanlage des Jugendzentrums gibt es einen Basketballplatz, der in Absprache mit dem Jugendamt ebenfalls als Sport- und Spielangebot mit angeboten und integriert werden könnte.

Die Stadtverwaltung stellt die Anlage dem Verein Schwarz-Weiß Meckinghoven zur Nutzung zur Verfügung.

Klimaschutz

Mit einer LED-bestückten Flutlichtanlage möchte die Stadt Datteln im Sportpark Süd dem Klimaschutz gerecht werden. Es wurden 8 Leuchten installiert, die 2.482 Kilowattstunden pro Jahr einsparen und somit mithelfen, den CO2-Ausstoß um 72 Tonnen in der 20-jährigen Laufzeit zu reduzieren. Gefördert wurde die Anlage vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Weitere Info beim Projektträger Jülich.

Förderung

Der Bund fördert den Sportpark Mitte im Rahmen des "Investitionspakts Soziale Integration im Quartier" mit 75 Prozent, das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen mit 15 Prozent.