Aus dem Rathaus

 

André Dora unterstützt Initiative gegen Antisemitismus

Kampagne des American Jewish Committe haben schon rund 60 deutsche Bürgermeister unterzeichnet

9.5.2016 - Bürgermeister André Dora unterstützt die Initiative „Bürgermeister gemeinsam gegen Antisemitismus“ (Mayors United Against Antisemitism) des American Jewish Committee (AJC) und hat einen entsprechenden Aufruf unterschrieben.

Das Bild zeigt Bürgermeister André Dora.

„Als Bürger Deutschlands ist es für mich absolut selbstverständlich, dass ich gegen Antisemitismus eintrete und meine Unterschrift für diese Kampagne abgebe. Der Hass auf Vertreter des jüdischen Glaubens ist weder nachvollziehbar noch begründbar“, sagt Bürgermeister André Dora. „Deshalb wünsche ich mir, dass noch viele Amtskolleginnen und -kollegen diesem Aufruf folgen.“

Die Kampagne startete im Juli 2015 in den USA und wurde im Oktober desselben Jahres auf Europa ausgeweitet. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, machte als Unterstützerin den Anfang. Bislang konnte das Berliner Büro rund 60 deutsche Städte für die Unterstützung gewinnen.

Die Bürgermeister bekräftigen mit ihrer Unterschrift unter anderem, das sie jegliche Form des Judenhasses verurteilen. Sie erklären außerdem, dass sie Vorurteile gegen Menschen jüdischen oder anderen Glaubens aufgrund ihrer unterschiedlichen Religionen als nicht vereinbar mit unseren Grundwerten ansehen.

Eine Anzeige mit den Unterstützern der Aktion ist am 6. Juni 2016 im Wallstreet Journal erschienen (PDF; Größe: ca. 50 KB).

Städtische Mitarbeiter spenden für Erdbeben-Opfer - Restcentspende für Kinder in Ecuador

22.4.2016 - Mehr als 500 Menschen sind durch das heftige Erdbeben in Ecuador gestorben. Es wird geschätzt, dass jetzt rund 100.000 Kinder dringend humanitäre Hilfe benötigen. Die Beschäftigten der Stadtverwaltung spenden deshalb 1.640 Euro als Nothilfe für die Erdbeben-Opfer an Unicef.

Das Bild zeigt das Hauptportal des Rathauses.
Monat für Monat verzichten städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig auf die Cents, die auf ihrer Verdienstabrechnung aufgeführt sind. Wegen der aktuellen Katastrophe in Ecuador wurde kurzfristig beschlossen, den bislang aufgelaufenen Betrag zu spenden.

Ausgezeichneter Arbeits- und Gesundheitsschutz - Stadtverwaltung erhält Prämie der Unfallkasse NRW

30.10.2015 - Die Stadtverwaltung Datteln hat sich über das gesetzliche Maß hinaus im Arbeits- und Gesundheitsschutz engagiert, findet die Unfallkasse NRW und hat der Stadtverwaltung deshalb eine Prämie in Höhe von 14.600 Euro für das Jahr 2015 bereitgestellt.

Das Foto zeigt das Rathaus.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Datteln gab es im Rahmen des Arbeitsschutzes und der betrieblichen Gesundheitsförderung mehrere Angebote – wie zum Beispiel einen Gesundheitstag, einen Ernährungskurs, Brandschutzschulungen, einen Stresskurs und Gesundheitszirkel. Die ausgeschüttete Prämie verwendet die Stadtverwaltung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz.

„Das Prämiensystem ist ein Anreiz mit dem Ziel, den Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Betrieben systematisch zu verankern, sagt Gabriele Pappai, Geschäftsführerin der Unfallkasse NRW. „Es soll dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten und zu verbessern.“

Insgesamt wurden in diesem Jahr 38 Betriebe ausgezeichnet – von der Stadtverwaltung bis zur Hochschule. Grundlage ist ein Bewertungskatalog und die persönliche Prüfung von zwei Experten der Unfallkasse NRW, die nach einem Punktesystem den Arbeits- und Gesundheitsschutz bewerten.