Geschichte

 

Von ersten Besiedlungsspuren zum größten Kanalknotenpunkt der Welt

Prähistorische Besiedlungsspuren aus Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit beschränken sich auf archäologische Befunde. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde Datteln im Jahre 1147. Aus Datlen wurde im Laufe der Jahrhunderte Datilo und schließlich Datteln.

Das Foto zeigt den Tigg im Jahre 1926 mit dem alten Amtshaus in der Mitte.

Im Mittelalter entwickelte sich Datteln zu einem der größten Kirchspiele im Vest Recklinghausen. Zu dieser Zeit war Datteln in große adlige und kirchliche Güter aufgeteilt, deren Entstehung durch das Lehnswesen geprägt war. Den Dienstmannen der Grundherren wurden bei besonderen Verdiensten Höfe als Lehen übertragen. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich aus den Lehen etwa 100 selbstständige Bauernhöfe. Neben der Landwirtschaft bildete sich das Handwerk mit Leineweberei, Seilerei, Schmiedehandwerk, Wollweberei, Stellmacherhandwerk, Stiel- und Stuhlmacherei und Holzschuhmacherei.

Am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts veränderten sich die ländlich-dörflichen Strukturen durch den Ausbau des Wasserstraßennetzes und die Anlage der Zeche Emscher-Lippe tiefgreifend. Am 11. August 1899 wurde nach elfjähriger Bauzeit der Dortmund-Ems-Kanal, der lange Zeit als Jahrhundertbauwerk galt, durch Kaiser-Wilhelm II. dem Verkehr übergeben.

Das Foto stammt aus dem Zweiten Weltkrieg und zeigt das Verwaltungsgebäude mit dem Pförtnerhäuschen der Zeche Emscher-Lippe gegenüber der Einmündung Zechentraße.

1914 folgten der Datteln-Hamm-Kanal und die Anbindung an den Rhein-Herne-Kanal, 1930 der Wesel-Datteln-Kanal als weitere Bausteine des bedeutendsten deutschen Kanalknotenpunktes.

1902 wurde mit der Abteufung der Zeche Emscher-Lippe, 1906 mit der Steinkohleförderung begonnen. Innerhalb weniger Jahre stieg die Zahl der Einwohner von 3.500 um die Jahrhundertwende auf 13.000 im Jahre 1910 und auf 20.000 im Jahre 1920 an. Die Krupp'sche Beisenkampsiedlung entstand.

Datteln darf sich Stadt nennen

Im Jahr 1928 erteilte das Preußische Staatsministerium der Gemeinde Datteln die Genehmigung zur Führung eines Wappens. Das Wappen zeigt einen silbernen Ring im schwarzen Felde und ein schwarzes Kreuz im silbernen Felde. Der Ring ist dem Siegel des Goswin Frydag de Datlen vom Jahre 1326 entnommen. Das Kreuz und die Farben Schwarz und Silber stammen aus dem kurkölnischen Wappen des Vestes Recklinghausen. 1936 erhielt die Gemeinde Datteln mit Erlass des Oberpräsidenten der Provinz Westfalen aufgrund ihrer Größe, wirtschaftlichen Bedeutung, der Verkehrslage, der kulturellen und sozialen Einrichtungen und des städtischen Gepräges das Recht, die Bezeichnung "Stadt" zu führen.

Das Foto zeigt Haus Vogelsang in Ahsen.

Der Zweite Weltkrieg hat auch in Datteln zu schweren Zerstörungen geführt. Luftangriffe hinterließen schwere Schäden im Stadtgebiet. Unter anderem wurde die St.-Amanduskirche völlig zerstört. Sämtliche Brücken wurden vor den einmarschierenden alliierten Truppen gesprengt.
Bereits 1946 wurde ein wichtiger Grundstein dafür gelegt, dass sich der Gesundheitssektor zu einer zentralen Säule der Dattelner Wirtschaft entwickeln kann. Mit Unterstützung der britischen Besatzungsmacht konnte ein Erholungsheim für Bergmannskinder eröffnet werden, aus dem sich später eine Universitätsklinik, die Vestische Kinderklinik, entwickelte. 1974 folgte die Neu-Einweihung des St.-Vincenz-Krankenhauses als Schwerpunktkrankenhaus mit modernster technischer Ausstattung.

Wirtschaftliche Entwicklung

1957 wurde das Amt Datteln 100 Jahre und erhielt vom Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen ein eigenes Amtswappen. Es zeigt im schwarzen Feld einen schrägen silbernen Zwillingsbalken, einen silbernen Ring und ein goldenes Eichenblatt. In den sechziger und siebziger Jahren entwickelte sich die Zinkproduktion und -verarbeitung zu einem neuen wirtschaftlichen Standbein. 1968 siedelte sich mit der Firma RuhrZink eine Zinkelektrolyse an. 1971 folgte das Zinkwalzwerk von Rheinzink. Gleichzeitig ging die Bergbautradition der Stadt Datteln zu Ende. Die Zeche Emscher-Lippe wurde 1972 geschlossen.

Infolge der Nordwanderung des Bergbaus war die Stadt Datteln in den achtziger und neunziger Jahren zwar erneut Bergbaustadt. Im Jahr 2001 wurde jedoch auch der 1983 in Betrieb genommene Schacht "An der Haard 1“ stillgelegt. Auf dem Zechengelände Emscher-Lippe 1/2 siedelten sich in den jüngsten Jahren eine Reihe neuer Gewerbebetriebe an.

Chronologie der Stadtgeschichte

Um 800
Die St.-Amandus-Kirche wird vermutlich auf dem früheren Königshof Hofstedde errichtet. Die im Zweiten Weltkrieg schwer zerstörte Kirche wurde unter Einbeziehung des romanischen Glockenturms aus dem 12. Jahrhundert und der Umfassungsmauer der Apsis aus dem spätgotischen Vorgängerbau 1947 bis 1950 neu errichtet. Das Amanduskreuz aus Eichenholz (vermutlich aus dem 12. Jahrhundert) zeigt Christus als Triumphator über den Tod ohne Dornenkrone.

1147
Erste urkundliche Erwähnung Dattelns: Papst Eugen III. bestätigt der Abtei St. Heribert in Deutz am 17. Juni 1147, dass unter anderem die Kirche in Datteln ("in datlen ecclesiam") zu seinen Besitztümern gehört.

1332
Erste Erwähnung Horneburgs: Am 8. Januar 1332 wird nahe Horneburg ein Vertrag zur Übereignung eines Hofes am Stimberg auf das Stift Flaesheim abgeschlossen.

1410
Heinrich von Oer verliert seine Unabhängigkeit an den Erzbischof von Köln nach einer Belagerung der Horneburg. Er versucht wiederholt vergeblich, sich aus dieser Abhängigkeit zu befreien. Nach einer erneuten Belagerung muss er 1431 in einem Vertrag alle seine Besitzungen im Vest Recklinghausen endgültig an den Erzbischof von Köln abtreten. 1446 wird das ganze Vest mit der Horneburg vom Kölner Erzbischof an den Grafen Johann von Gemen als Pfand übergeben. Erst 130 Jahre später (1576) kann Erzbischof Salentin von Köln durch Rückzahlung der Pfandsumme das ganze Vest Recklinghausen wieder in Kölner Besitz zurückbringen. Auf der Horneburg befindet sich die vestische Oberkellnerei, die den Zehnten und die Zölle aus den landesherrlichen Gütern zu verwalten hat.

1588 - 1590
Die Horneburg als Sitz des Vestischen Kriminalgerichts und des Gefängnisses ist der Schauplatz von mehreren Hexenprozessen und Hexenverbrennungen.

1646
Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges lässt der französische Marschall Turenne die Horneburg niederbrennen. Die Hauptburg wird nicht erneuert, nur die Vorburg wird als schlossartiges Herrenhaus wieder aufgebaut und später als Verwaltungsgebäude genutzt. Die heutige Landstraße 51, die schon in der Römerzeit benutzt wird, erhält eine neue Bedeutung als Teilstück der reitenden Post auf der Strecke von Kleve - Wesel - Berlin - Memel. Bald nach der reitenden Post, die über Dorsten - Marl - Horneburg - Waltrop führt, richtet der Große Kurfürst auch eine Fahrpost ein, die regelmäßig ganz Preußen durchquert.

1809
Am 18. Juli 1809 wird auf dem Hofgrundstück des seit Jahrhunderten bestehenden Dorfschultenhofes ein neues Bauernhaus errichtet: ein dreischiffiges westfälisches Hallenhaus. Es beherbergt seit 1927 in mehreren Ausbaustufen museale Sammlungen. Von 1969 bis 2017 trug es den Namen Hermann-Grochtmann-Musuem. 

1873
Die ersten Vorboten der Süd-Nord-Wanderung des Steinkohlebergbaus erreichen den Dattelner Lipperaum: am 26. September 1873 werden in Hagem die ersten Steinkohlevorkommen entdeckt, nachdem bereits seit dem Vorjahr verschiedene Bohrlöcher niedergebracht worden waren.

1892 / 1899
Auch die Infrastruktur des noch immer vorwiegend agrarischen Dattelner Gebiets ändert sich, als Kaiser Wilhelm II. den Dortmund-Ems-Kanal am 11. August 1899 nach achtjähriger Bauzeit dem Verkehr übergibt. Die Arbeiten zum Ausbau des westfälischen Binnenwasserstraßennetzes locken die erste Welle zuwandernder Arbeiterfamilien an. Vor allem in der Nähe der Großbaustelle des Schiffshebewerkes Henrichenburg in Waltrop, in der Dattelner Bauernschaft Meckinghoven, siedeln sich hinzugezogene Familien fest an. Dieser erste Wandel der Siedlungs- und Bevölkerungsstruktur führt auch zum Bau der ersten evangelischen Kirche Dattelns in unmittelbarer Nähe des Schiffshebewerkes sowie zur Gründung des Dominikanerklosters in Meckinghoven, das auch eine Volksschule einrichtet. Alfons Deitermann gründet 1899 seine Ziegelei und wird später zum "Pionier der Bauchemie".

1899
Das Chemieunternehmen Deitermann wird gegründet.

1902
Der erste Spatenstich zu den Abteufungsarbeiten an der Schachtanlage Emscher-Lippe I/II markiert wenige Jahre später, am 1. September 1902, den eigentlichen Beginn der Bergbaugeschichte Dattelns. 1906 bzw. 1908 wird auf Emscher-Lippe I/II die Steinkohlenförderung aufgenommen. Der Bergbau bedingt bereits im ersten Jahrzehnt des Jahrhunderts eine starke Bevölkerungszunahme und verändert das Erscheinungsbild des Dorfes Datteln: Unmittelbar benachbart entsteht 1908 bis 1912 die Krupp'sche Beisenkampsiedlung, eine "Kolonie", die dem Dorf an Größe nicht nachsteht. Auch hier gesellt sich schon 1910 die Josefkirche in Hagem hinzu.

1909
Am 14. September 1909 findet der erste Wochenmarkt in Datteln statt. Am 3. Dezember 1909 wird die "Sanitärkolonne vom roten Kreuz" gegründet, am 6. April 1909 der TV Datteln 09, Dattelns größter Sportverein.

1913
Die Neuansiedlung vieler Familien, die im Bergbau Arbeit gefunden haben, stellt auch die Verwaltung vor neue Probleme: An der Elisabethstraße entsteht 1912 bis 1913 ein neues Amtshaus von für damalige Zeiten gigantischen Ausmaßen, da man, weitsichtig denkend, erkannt hat, dass weiteres Wachstum der aufstrebenden Industriegemeinde folgen wird. Auch die Infrastruktur der Verkehrswege und die Siedlungsstruktur werden unterdessen weiter verbessert: Bereits 1905 erfolgt die Anbindung an das Eisenbahnnetz und die Eröffnung des am Ortsrand gelegenen Bahnhofs.

1914
Als weiterer Baustein zum späteren Kanalknotenpunkt Datteln trägt der Datteln-Hamm-Kanal bei, der 1914 nach achtjähriger Bauzeit dem Verkehr übergeben wird. Und noch im selben Jahr, am Vorabend des Krieges, beginnen die Bauarbeiten zur zweiten größeren Bergarbeitersiedlung, der "Kolonie" im Dümmer.

1921
Datteln verändert sein Gesicht. Die Höttingsiedlung wird gebaut, der Neumarkt angelegt. Ab 1928 vergrößern die Walderseesiedlung (Friedrich-Ebert-Straße) und die Siedlung "Im Winkel" das Stadtgebiet.

1928
Das Preußische Staatsministerium erteilt der Gemeinde Datteln die Genehmigung zur Führung eines Wappens. Das Wappen zeigt einen weißen (silbernen) Ring im schwarzen Feld und ein schwarzes Kreuz im weißen (silbernen) Feld. Der Ring ist dem Siegel des Goswin Frydag de Datlen vom Jahre 1326 entnommen. Das Kreuz und die Farben Schwarz und Weiß stammen aus dem kurköllnischen Wappen des Vestes Recklinghausen.

1930
Der Wesel-Datteln-Kanal wird eröffnet. Die neue Kokerei der Zeche Emscher-Lippe nimmt ihre Arbeit auf.

1936
Mit Erlass des Oberpräsidenten der Provinz Westfalen vom 20. April 1936 erhält die Gemeinde Datteln aufgrund ihrer Größe, wirtschaftlichen Bedeutung, der Verkehrslage, der kulturellen und sozialen Einrichtungen und des städtischen Gepräges das Recht, die Bezeichnung "Stadt" zu führen. Diese recht zwiespältige Ehre nahm man in Datteln 1936 zum Anlass, am so genannten Führergeburtstag - ganz im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie - eine Festwoche abzuhalten.

Heute würde die Stadt Datteln dieses „Ereignis“ bewusst nicht nutzen, um zum Beispiel das 75-jährige Jubiläum zu feiern. Denn: Es ist allgemein bekannt, dass Reichsführer Adolf Hitler diese so genannten Stadtrechte ausschließlich zu propagandistischen Zwecken verliehen hat - und das sogar in großer Anzahl. Einig ist man sich bei der Stadtverwaltung allerdings darin, dass an diese Vorgänge immer wieder erinnert werden sollte. Aber ein Grund zum Feiern ist das sicherlich nicht..

1939
Die Städtische Volksbücherei wird als Vorläuferin der heutigen Stadtbücherei eröffnet.

1945
Luftangriffe auf Datteln hinterlassen schwere Schäden im Stadtgebiet, unter anderem wird die St.-Amandus-Kirche zerstört. Sämtliche Brücken werden gesprengt.

1946
Mit Unterstützung der englischen Besatzungsmacht wird ein Erholungsheim für Bergmannskinder eröffnet, aus dem sich später die Vestische Kinder- und Jugendklinik entwickelt.

1949 - 1952
Datteln wächst weiter. Die Hachhausener Siedlung und die Möllerskampsiedlung werden gebaut.

1957
Das Amt Datteln besteht 100 Jahre. Aus diesem Anlass wird ihm vom Innenminister des Landes NRW ein eigenes Amtswappen verliehen. Es zeigt im schwarzen Feld einen schrägen silbernen (weißen) Zwillingsbalken, einen silbernen (weißen) Ring und ein goldenes (gelbes) Eichenblatt. In diesem Jahr wird auch der Straßenbahnverkehr in Datteln eingestellt.

1965
Der Amtsverband Datteln wird aufgelöst. Oer-Erkenschwick wird selbstständige Gemeinde mit eigener Stadtverwaltung. Die Gemeinden Ahsen und Flaesheim bilden mit der Stadt eine Verwaltungsgemeinschaft.

1968
Die Wirtschaftsstruktur Dattelns beginnt sich zu ändern. Im Ortsteil Meckinghoven siedelt sich mit der Firma Ruhr-Zink eine Zinkelektrolyse an, 1971 folgt das Zinkwalzwerk der Firma Rheinzink.

1972
Eine große Tradition geht zu Ende. Die Zeche Emscher-Lippe wird geschlossen. Erst im Jahre 1983 wird Datteln wieder Bergbaustadt. Im Rahmen der Nordwanderung des Bergbaues wird der Schacht "An der Haard 1" als neue, moderne Schachtanlage "im Grünen" in Betrieb genommen.

1974
Das neue St.-Vincenz-Krankenhaus wird als Schwerpunktkrankenhaus mit modernster technischer Ausstattung eingeweiht. Nach Fertigstellung eines zweiten Bauabschnitts 1979 stehen 371 Betten zur Verfügung.

1975
Im Rahmen der kommunalen Neugliederung werden die Gemeinden Ahsen und Horneburg nach Datteln eingemeindet. Im "neuen" Datteln leben nun 38.050 Einwohner. Außerdem wird die Stadtbücherei in der Hohen Straße 32 eröffnet

1977
Die Stadthalle an der Kolpingstraße wird eingeweiht. Der Bahnhof Datteln wird stillgelegt.

1979
Das neue Postgebäude an der Hafenstraße wird eingeweiht.

1984
Die Stadt Datteln übernimmt den St.-Barbara-Kindergarten - den heutigen Bewegungskindergarten - an der Burgenlandstraße. Der Ortsteil Horneburg feiert das 600-jährige Bestehen seines Schlosses.

1991
Die Zechenbrache Emscher-Lippe 1/2 wird neu genutzt. Die ersten Gewerbebetriebe siedeln sich an.

1994
Die Vestische Kinder- und Jugendklinik wird Universitätsklinik. Gemeinsam mit dem St.-Vincenz-Krankenhaus wird ein Perinatalzentrum eingerichtet.

1997
850 Jahre Datteln: Die Stadt feiert mit großem Programm das Jubiläumsjahr 1997.

1999
Die Firma Deitermann, einer der größten Arbeitgeber in Datteln, feiert 100-jähriges Bestehen. Die Stadtbücherei zieht ins Ellermann-Zentrum um.

Der "Schacht an der Haard" wird stillgelegt.

2001
Der Luftschutzbunker auf dem Platz Am Schemm wird abgerissen.

2007
Am 29. Januar wird das neue Stadtbad an der Wiesenstraße eingeweiht

2008
Die Firma Ruhrzink feiert ihr 40-jähriges Bestehen.

2009
Die Firma Ruhrzink wird von der Muttergesellschaft GEA stillgelegt.

2009
Im September fällt in der "Lichtburg", Dattelns einzigem Kino, der letzte Vorhang. Das Filmtheater schließt.

2010
Am 27. April 2010 wird in Datteln das erste Kinderpalliativzentrum Deutschlands eröffnet. Die Einrichtung gehört zur Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln.

In den Räumen des ehemaligen "Lichtburg"-Kinos eröffnet der Dattelner Bernd Julius Arends im November das KATiELLi-Theater.

2011
Letzte Schicht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Deutschlands einziger Luftballonfabrik: Das Unternehmen Everts schließt am 28. Februar 2011 für immer die Tore, weil die Produktion in Malaysia billiger ist.

2012
Die StadtGalerie Datteln wird am 29. März 2012 im ehemaligen Hertie-Haus am Neumarkt eröffnet. Damit bekommt Datteln sein erstes Einkaufs-Center.

2013
Mit den Worten „In Datteln geht es rund!“ eröffnet Bürgermeister Wolfgang Werner am 20. April den Kreisverkehr am Neumarkt - inklusive des erneuerten Busbahnhofs. Nach elfmonatiger Bauzeit endet damit eine der größten Baumaßnahmen, die je in Datteln durchgeführt worden sind.

2017
Das Hermann-Grochtmann-Museum wird geschlossen, renoviert und zur neuen Heimat der VHS umgebaut. Das Gebäude ist jetzt wieder als Dorfschultenhof bekannt. Ein Teil der Sammlung des ehemaligen Hermann-Grochtmann-Museums wird übernommen.

Wissen für Schüler
Grundschullehrerin Margret Fischer (Gustav-Adolf-Schule) schreibt in ihrer Freizeit kindgerechte Sachtexte. Im Rahmen eines ihrer Unterrichtsprojekte entstand mit Kindern eine Geschichte der Stadt Datteln für Kinder.