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Verdienstkreuz für Judoka Friedhelm Chmielewski

Das Bild zeigt in der Mitte Friedhelm Chmielewski, der von Landrat Cay Süberkrüb, links, den Verdienstkreuz am Bande entgegennahm. Zu den ersten Gratulanten gehörte Bürgermeister Wolfgang Werner, rechts.

Recklinghausen, 8. Februar 2010: Der Dattelner Friedhelm Chmielewski hat heute im Kreishaus von Landrat Cay Süberkrüb das Verdienstkreuz am Bande erhalten. Zu den ersten Gratulanten zählte Bürgermeister Wolfgang Werner.



Die auszeichnungswürdigen Verdienste hat Friedhelm Chmielewski durch sein jahrzehntelanges Engagement im sportlichen Bereich erworben. Mit großem Zeitaufwand widmet er sich dem Judo-Sport mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene.

1960 wurde Chmielewski Mitglied des Judo-Clubs 1958 e. V. in Datteln. Ab 1963 leitete er das Schüler- und Jugendtraining des Vereins. 1968 übernahm er Aufgaben als Kreisjugendleiter und Landeskampfrichter, 1975 wurde er Bezirksjugendleiter und stellvertretender Verbandsjugendleiter des nordrhein-westfälischen Judoverbandes. Von 1982 bis 1999 trug er Verantwortung als Verbandsjugendleiter. Seit 1983 hat er das Amt des Vizepräsidenten des nordrhein-westfälischen Judoverbandes (NWJV) inne. Auf Bundesebene amtierte Chmielewski als Bundesjugendleiter und war von 1980 bis 1999 als Gruppenkoordinator der Gruppe West tätig. 1999 wurde er Vorsitzender und Geschäftsführer des Dattelner Judo-Clubs 1958 e.V.

"Herr Chmielewski gab dem Dattelner Judo-Club durch seine eigene, erfolgreich betriebene sportliche Betätigung und durch sein vorbildliches Engagement wichtige Impulse", sagte der Landrat in seiner Ansprache. "Bei seiner Arbeit als Judo-Trainer steht er immer wieder in direktem Kontakt zu jungen Menschen. Generationen von Schülern und Jugendlichen motivierte er durch sein Beispiel zu sportlicher Betätigung."

Chmielewski half jungen Menschen, Selbstbewusstsein zu entwickeln

Judo ist eine Sportart, bei der der Respekt vor dem Gegner einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. "So trug Herr Chmielewski dazu bei, dass diese jungen Menschen Selbstbewusstsein entwickeln und ihre Lebensweise positiv beeinflusst wird", sagte Cay Süberkrüb.

1973 initiierte Chmielewski die ersten zwei Bundesturniere und 1978 ein bundesoffenes Schülerturnier in Datteln. Ferner wurden auf sein Betreiben seitdem zwei internationale deutsche Judomeisterschaften, eine deutsche Meisterschaft, Westdeutsche Jugendmeisterschaften sowie bis 2002 bundesoffene Turniere mit insgesamt weit über 10.000 jugendlichen Judokas durchgeführt.

Engagement bringt dem Verein neue Mitglieder

Mit seinem Engagement gewann Chmielewski für den Judo-Sport ab 1980 neue Anhänger - und das vor allem, weil sich der Judo-Club am Dattelner Ferienspaß beteiligte. Die Mitgliederzahl des Judo-Clubs stieg aufgrund seines persönlichen Engagements von 80 im Jahre 1963 auf aktuell 260, darunter ca. 75 Prozent Jugendliche.

Chmielewski führte von 1980 bis 1998 außerdem Jugendaustausch-Programme durch, die er während seiner Urlaubszeit leitete. Dabei brachte er Kinder und Jugendliche aus Israel und Japan mit Jugendlichen seines Clubs zusammen. Ende der 1980er Jahre war Chmielewski aktiv als Mitgründer einer internationalen Judojugend-Sommerschule in Hennef mit jeweils über 100 jugendlichen Judoka aus dem In- und Ausland, die bis heute mit großem Erfolg durchgeführt wird.

Für sein herausragendes Engagement erhielt Friedhelm Chmielewski 1993 vom nordrhein-westfälischen Judoverbandes die Goldene Ehrennadel und vom Deutschen Judobund 1995 den 6. DAN in rot-weiß und 1996 die Silberne Ehrennadel.


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