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newPark
Industrieareal modernster ArtMit 136 Hektar vermarktbarer Fläche wird newPark flächenintensiven industriellen Großvorhaben einen innovativen Standort bieten.
newPark ist ein Industrieareal für flächenintensive industrielle und gewerbliche Großvorhaben mit besonderer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
Im newPark sollen sich nationale und internationale Industrieunternehmen ansiedeln, die den Kompetenzen der Metropole Ruhr zusätzliche Märkte eröffnen. Mit newPark wird sich die Stadt Datteln gemeinsam mit der Emscher-Lippe-Region und weiteren Nachbarstädten sowie mit der Unterstützung des Landes NRW als Premium-Standort für großflächige Industrie positionieren. 21 Städte und 2 Kreise (Unna und Recklinghausen) unterstützen das Projekt und machen es zu einem einzigartigen Pilotprojekt regionaler Kooperation.
Geplant sind zunächst zwei Bauabschnitte auf Dattelner Stadtgebiet. Bei einer Fläche von ca. 270 Hektar Bruttobauland (inkl. flächennahem Ausgleich) entsteht 136 Hektar vermarktbare Fläche. Das Nutzungskonzept sieht einen Kernbereich für großindustrielle Industrienutzung mit Einheiten größer als 10 ha vor, die sich nördlich einer zentralen Erschließungsachse erstrecken. Südlich der Haupterschließungsachse sind Ansiedlungseinheiten zwischen 3 und 10 ha für produzierende Industrie und gewerbliche Unternehmen zur Ergänzung des Kernbereiches vorgesehen. Ein Forschungs- und Technologiebereich rundet das Angebot ab. Die Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz (Autobahn A2 und A45) wird durch die B 474n erfolgen. Die Flächen sollen ab 2010/11 vermarktet werden. Erste Ansiedlungen werden voraussichtlich ab 2013 möglich sein.
Der innovative Charakter von newPark resultiert aus einem bisher einzigartigen Bündel von Standortvorteilen. Dazu gehören flexible Nutzungsstrukturen, ein hoher Gestaltungswert und ein Parkmanagement mit umfassenden Dienstleistungsangeboten.
Nach einer Studie der Ernst & Young Real Estate GmbH qualifiziert sich newPark in besonderer Weise als (inter)national bedeutender Standort für Energie- und Umwelttechnik und Haus- und Gebäudetechnik. Unternehmen aus diesen Wachstumsmärkten können im newPark von einem dichten Netz regionaler Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Unternehmen profitieren.
Das Standortumfeld von newPark besticht daraüber hinaus durch die hohe Zahl qualifizierter Arbeitnehmer mit Industrieerfahrung und durch das leistungsfähige Autobahnnetz, sechs Verkehrsflughäfen sowie Europas größten Binnenhafen in Duisburg und größten Kanalhafen in Dortmund. In der dichtesten Hochschullandschaft des Kontinents werden eine halbe Million Studierende ausgebildet. Große außeruniversitäre Forschungsinstitute sind ebenfalls in der Metropole Ruhr ansässig. Neue Industriearbeitsplätze für die Region newPark wird nicht nur ein Zeichen setzen, dass die Metropole Ruhr nach wie vor ein wichtiger Investitionsstandort ist, es wird dem umliegenden Raum und dem Land wichtige Beschäftigungsimpulse geben. Das belegt die Untersuchung des Rheinisch Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung Essen (RWI), die im Rahmen eines Forschungsvorhabens die Auswirkung des Industrieareals newPark auf die Beschäftigung prognostiziert: Wenn alle Industrieflächen auf der Dattelner newPark-Fläche bebaut sind, werden dort voraussichtlich ca. 9.000 Menschen arbeiten. Wenn zusätzlich die Waltroper Fläche im Rahmen eines dritten Bauabschnittes realisiert würde, kann sich die Zahl der Arbeitsplätze im newPark auf insgesamt 13.000 erhöhen. Hinzu kommen weitere Arbeitsplätze in Zulieferindustrien. FaktenLage: nördlich der A 2 zwischen Datteln und Waltrop
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Wachstums- und Arbeitsplatzmotor für die RegionEine Untersuchung des RWI quantifiziert die Eckdaten des newPark-Handbuches, um auf dieser Grundlage die direkten und indirekten Wirkungen des Industrieparks abzuschätzen. Ausgangspunkt der RWI-Untersuchung sind die direkten Effekte auf dem newPark-Gelände in der Bauphase und in der Betriebsphase des Parks. Die Untersuchung bezieht sich auf die die Gesamtfläche Datteln und Waltrop.
In der Bauphase werden die Park-Infrastruktur (einschließlich der B 474n) und die Gebäude der Unternehmen errichtet. In der Betriebsphase entstehen durch die Ansiedlung der Unternehmen Arbeitsplätze auf dem Industrieareal. Beide Impulse initiieren weitere ökonomische Aktivitäten, die so genannten indirekten Effekte: Sowohl in der Bau- als auch in der Betriebsphase des Parks werden Vorleistungen nachgefragt, die von weiteren Unternehmen erstellt werden. Die indirekten wirtschaftlichen Auswirkungen in der Betriebsphase von newPark sind stark von der Lage auf den Absatzmärkten abhängig. Im Rahmen des Gutachtens wurden zwei Szenarien unterschieden: Das Positiv-Szenario neuer Absatzmärkte: Es gelingt den Unternehmen im newPark, ihre Produkte und Dienstleistungen zusätzlich zum bestehenden Angebot abzusetzen. Das Negativ-Szenario einer vollständigen Verdrängung der Nachfrage: Das zusätzliche Angebot trifft auf einen bereits gesättigten Markt. Ökonomische Impulse in der Bauphase: 1.800 Millionen Euro Investitionen und ein Gesamtbeschäftigungspotenzial von 15.000 Mannjahren Nach den Berechnungen des RWI werden in der Bauphase voraussichtlich 1.800 Millionen Euro auf dem newPark-Areal investiert. Dabei entfallen auf den Bau der B 474n 82 Millionen Euro und auf die innere sowie äußere Erschließung 84 Millionen Euro. Die Summe, die die sich ansiedelnden Unternehmen in die Errichtung ihrer Betriebsgebäude investieren, wird auf 1.626 Millionen Euro geschätzt. Die Bruttowertschöpfung beträgt voraussichtlich 865 Millionen Euro. Das Beschäftigungspotenzial der Parkerstellung wird in Beschäftigungsäquivalenten (sog. Mannjahre) gemessen. Zum Bau des Parks sind ca. 15.000 Mannjahre erforderlich. 70 Prozent des Arbeitsvolumens wird direkt im Park erbracht. Von 90 Prozent dieser Beschäftigungsimpulse profitiert die Baubranche. Ökonomische Impulse in der Betriebsphase: Bruttowertschöpfung von bis zu 1.820 Millionen Euro und bis zu 23.400 neue Arbeitsplätze Gelingt es den sich im newPark ansiedelnden Unternehmen, ihre Produktion zusätzlich zum bestehenden Angebot abzusetzen, wird eine Bruttowertschöpfung von 1.820 Millionen Euro generiert. Die Zahl der Arbeitsplätze kann auf gut 23.400 anwachsen. Damit kämen auf zehn Arbeitsplätze im newPark neun weitere in NRW, davon sechs weitere im Ruhrgebiet und drei im übrigen NRW. Bei dem Negativszenario vollständiger Verdrängung prognostizieren die Forscher immerhin noch eine Bruttowertschöpfung von 1.170 Millionen Euro und ca. 15.600 neue Arbeitsplätze. Auf zehn Arbeitsplätze im newPark kämen dann nur zwei weitere Arbeitsplätze im Ruhrgebiet und keiner im restlichen NRW. Fazit: Signifikante Verbesserung der Beschäftigungssituation in der krisengeschüttelten Emscher-Lippe-Region
Auf der Grundlage ihrer Berechnung der newPark-Impulse kommt das RWI zu dem Ergebnis, dass newPark einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungssituation in der Emscher-Lippe Region leisten kann - insbesondere wenn neue Absatzmärkte von den newPark-Unternehmen erschlossen werden. Mehr Informationen zu newPark finden Sie unter www.newpark.de und in der Projektinformation (PDF, ca. 3 MB) der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen. |